Wasserwacht OG Steinberg

Einsatzübung - Grillunfall am Steinberger See

Die Feuerwehr Steinberg am See und die Wasserwacht Steinberg sahen sich bei ihrer gemeinsamen Einsatzübung am Freitag, 02. Oktober,  mit den Auswirkungen eines Grillunfalls am Badestrand des Steinberger Sees konfrontiert.

4 Jugendliche hatten dort gegrillt und zum besseren Anschüren der Grillkohle auch Gas verwendet. Das Ergebnis war eine Stichflamme, die neben erheblichen Verletzungen bei den Beteiligten auch einen größeren Böschungsbrand verursachte. Während die Feuerwehr unter der Einsatzleitung von Kommandant Franz Kiendl mit dem Absperren des Einsatzraumes begann, legten 2 Kameraden Atemschutz an um das Feuer zu löschen und nach Verletzen zu suchen. Außerdem musste die Gasflasche gekühlt und geborgen werden, da von ihr akute Gefahr ausging. Die Wasserwacht rückte mit dem Einsatzboot direkt von Seeseite an, wo schon 2 verletzte Jugendliche auf sie warteten. Sie konnten sich aufgrund des Feuers nicht mehr aus dem Gefahrenbereich retten. Schnell wurden Sie in Sicherheit gebracht und erstversorgt. Dies gestaltete sich nicht so einfach, da mehrere schwere Brandwunden das Klettern in das Einsatzboot erschwerten und eine  Person dringend Sauerstoff benötigte. Zur weiteren Versorgung wurden sie bis zum Eintreffen des Rettungswagen in die Wasserwachtstation gebracht.

Während die Feuerwehr den Brandeinsatz mit Wasser aus den Löschfahrzeugen und aus dem See, unterstützt durch die neue Chiemseepumpe, bekämpfte, wurde auch eine dritte Person von den Atemschutzträgern gerettet und von Kameraden der Feuerwehr versorgt. Der Einsatzleiter der Wasserwacht, Markus Tröster, bekam durch die Verletzten noch die Information, dass ein weiterer Grillteilnehmer vermisst wird. Sofort wurde das Boot wieder mit Wasserrettern besetzt und die Suche auf dem See und im Uferbereich forciert. Die Unterstützung durch die Wärmebildkamera der Feuerwehr wurde vorbereitet, brauchte jedoch nicht mehr eingesetzt werden, da sich die vermisste Person bei der Einsatzleitung meldete. Beobachtet wurde die Übung der rund 20 Feuerwehrler und 6 Wasserwachtler unter anderem von Bürgermeister Harald Bemmerl, der lobende Worte über den Übungsablauf und für die Einsatzbereitschaft beider Hilfsorganisationen in der Gemeinde Steinberg am See fand. Die Abschlussbesprechung fand dann auf der Terrasse der Wasserwacht statt, wo auch noch die letzten Erkenntnisse ausgetauscht wurden.

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02.10.2015

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